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Finnische Birke


Finnische Birke -- Betula Pendula


Finnische Birke A-Qualitaet
Eine breite Seite (praktisch) Fehler- und Braunkernfrei

26 mm. x 105/130/150 mm.
33mm. x 105/130 mm.
40 mm. x 105 mm.
52 mm. 105 mm.

Finnische Birke BS-KWALITEIT
Fehler erlaubt - Braunkern nicht gestattet.
26 mm. x 150 mm.
40 x 105 mm
52 x 105 mm.

Finnische Birke Verleimte Platten
Finnische Birke
Non-fingerjoint- Durchgehende Lamellen40 mm.x 650 mm. x Laengen: 100 cm - 200 cm
45 x 650 mm
Finnische Birke Keilverzinkt:
40 mm. x 650/800
mm. Laenge: 4200 mm
45 mm.x 650/800
mm. Laenge: 4200 mm
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Birke (Betula), Bouleau, Birch
Es gibt mehr als 50 Birkenarten in Europa (besonders
Nord- und Osteuropa), Asien, dem Himalaja und in
Nordamerika.
Einige gedeihen noch jenseits des
Polarkreises in Island, Grönland und Alaska.
Hauptlieferant ist Finnland. Birken benötigen viel
Licht.
Charakteristisch ist auch die auffallend weiße,
zähe Rinde vieler Birken, die seit Jahrtausenden
von
Menschen für die unterschiedlichsten Zwecke genutzt
wird.
So z.B. von den Indianern zur Herstellung von
Kanus, in Lappland und Norwegen zum Eindecken von
Dächern,
für Schuhwerk, Körbe und Kisten und außerdem
als Schreibpapier.

Baumbeschreibung:
Schlanke, ziemlich gerade Ausformung bei Durchmessern
von 40 bis 60 cm.
Yellow und Paper Birch können bis 100
cm Durchmesser erreichen.
Holzbeschreibung: Birke
Farbe: Splint- und Kernholz zeigen keine
Farbunterschiede (Splintholzbaum), sondern es besteht
eine sehr ähnliche weiß-bis blassrötlichgelbe Färbung;
dunkelt stark nach; gehobelte Flächen glänzen seidig.
Struktur: Die feinen bis mittelgroßen, zerstreuten Poren
sind nur auf sehr glatten Hirnschnittflächen als helle
Punkte erkennbar;
die Porenrillen sind sehr fein, aber
noch erkennbar. Die sehr feinen, zahlreichen
Holzstrahlen bilden niedrige und unauffällige
Spiegel
sowie auf den Hirnflächen kleine, rötliche, tangential
gerichtete Markstrahlflecken,
die im Tangentialschnitt
auffällige Streifen bilden.
Zuwachszonen sind durch
schmale, dunklere Spätholzlinien schwach abgezeichnet.
Der Faserverlauf kann von manchen Wuchsgebieten wellig
und unregelmäßig sein,
was zu mehr oder weniger
ausgeprägten Fladerungen führt (=geflammte Birke).
Sehr
homogenes, dichtes Holz mit verzögerter
Kernholzausbildung.

Birke
Eigenschaften:
Das feine Holz ist hart, fest, zäh, ziemlich biegsam,
elastisch, mäßig schwindend und hat ein mäßig gutes
Stehvermögen.
Neigung zum Werfen und Reißen.
Birke Fehler: Kernfäule, Krummschaftigkeit, eingewachsene
feine Rindenteile
(=finnische Braunbirkenmaser) und
rötliche "Markflecken" entstanden durch Insektenstiche
in der Kambiumschicht.
Trocknung: Nicht ganz einfach.
Birken verstocken leicht.
Birke Schnittware ist deshalb trocken und vor direkter
Sonneneinstrahlung geschützt im Schuppen zu lagern.
Birke Verarbeitung: Gut zu sägen, zu messern und zu schälen.
Alle anschließenden Bearbeitungen sind mit den üblichen
Maschinen und Handwerkszeugen leicht und sauber
auszufahren.
Besonders ist
Birke gut zu polieren und
zu drechseln.
Die Oberflächenbehandlung
von Birke ist mit allen
Mitteln außer mit Polyestern nach sorgfältiger Glättung
sehr gut und vielseitig möglich, besonders bieten sich
Beizen und Polieren an.

Birke
Beständigkeit:
Birke ist nicht witterungsfest; stark anfällig für Pilzschäden
(Polyporus) und für Insekten (Holzschädling: Xyloerus
dometicus),
rötlichbraune "Markflecken" (entstanden
durch Insektenstiche in der Kambiumschicht);
eingewachsene feine Rindenteile (=finnische
Braunbirken-Maser); Kernfäule.
Birke Verwendung:
Furnierholz, Sportgeräte, Flugzeugbau,
Sperrholzfabrikation, Fuß- und Parkettböden.
Gebeizt
auch als Imitation für Nussbaum und Mahagoni.
Als Vollholz neben der Stuhl- und Tischfabrikation
besonders dort, wo es auf Zähigkeit und Elastizität
ankommt,
wie z. B. für Drechslerarbeiten, Parkettböden,
Gartenmöbel oder kleine Gegenstände wie Zwirnspulen,
Wäscheklammern, Bürstendeckel, Bierfassspunde.
Wegen
seiner Dauerhaftigkeit unter Wasser auch für
Wasserbauten.
Als Schälfurnier vorzugsweise für
Sperrholz oder als Messer- und exzentrisches
Schälfurnier für Möbelfronten,
besonders für
Schlafzimmermöbel, sowie für dekorative
Innenausstattungen mit Lichteffekten.
Besonders begehrt
sind aus Finnland schlichte bis geflammte Ware oder
Sonderqualitäten
wie Eisbirke oder nordische
Maserschälfurniere, deren Zeichnung klimatisch bedingte
Wuchsfehler mit einem wirren Faserverlauf
bzw. sehr
viele Faserabweichungen sind. Birke eignet sich auch zur
Mahagoni- und Nussbaumimitation.
Die leichteren
blassgelb bis rötlichen amerikanischen Birken (= B.
alleghaniensis =Yellow Birch)
und die blassrötliche
Sweet Birch (= B. lenta) empfehlen sich bedingt als
Kirschersatz.
Birkenholz Daten:
- Birke (Betula verrucosa)
- Kurzzeichen nach DIN 4070: BI
- Rohdichte bei einer Holzfeuchte von u = 12 bis 15%
(r12 - r15)
- Mittelwerte :
0,65 g/cm3
- Grenzwerte :
0,51 - 0,83 g/cm3
- Raumdichte (R) Mittelwerte: 513 kg/m3
- Differenzielles Schwind-/Quellmaß für Bereich u = ~5%
bis u = ~20%:
- Schwindmaß V radial: 0,29 % je 1% Holzfeuchte-Änderung
- Schwindmaß V tangential: 0,41 % je 1%
Holzfeuchte-Änderung
- Wärmeleitfähigkeit nach DIN 4108: k.A. W/(m·K)
- Mittlere elastische Eigenschaftswerte:
- Elastizitätsmoduln E: EII = 16500 N/mm2
EIr = 1130 N/mm2
EIt = 630 N/mm2
- Schubmoduln G: long/radial = 1200 N/mm2
long /tangential = 930 N/mm2
- Mittlere Festigkeitswerte ("Bruchfestigkeiten"):
- Zugfestigkeit ZBII | ZBI : 137 N/mm2 | 7,0 N/mm2
- Druckfestigkeit: 43 - 60 N/mm2
- Quetschgrenze: k.A. N/mm2
- Biegefestigkeit: 120 - 147 N/mm2
- Scherfestigkeit: 12,0 N/mm2
- Torsionsfestigkeit: k.A. N/mm2
- Bruchschlagarbeit: 85 - 100 kJ/m2
- Biegeschwingungsfestigkeit: 35 N/mm2
- Härte nach Brinell bei 12% HF: HBII = 49 N/mm2
HBI = 23 N/mm2
- Härte nach Janka bei 12% HF: HJII = 49 N/mm2
HJI = k.A. N/mm2
Werte beziehen sich auf eine Holzfeuchte von u = ~12%.
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